San Salvador

Nach einem Tag im Bus und Stunden an Grenzübergängen, aber dazu wird es noch einen eigenen Beitrag geben, bin ich abends in San Salvador angekommen. Da es bereits dunkel war und ich aufgrund der Kriminalität, doch etwas Angst hatte, bin ich einfach direkt ins Hostel gegenüber von der Bushalte gegangen. Das sagt Wikipedia zur Kriminalität in San Salvador:

San Salvador steht im zweifelhaften Ruf, eine der Städte mit der höchsten Mordrate der Welt zu sein. In der salvadorianischen Hauptstadt dominiert wie auch in Guatemala und Honduras zudem insbesondere die Gang-Kriminalität: Im Jahre 2004 fanden 60 % aller in San Salvador verübten Tötungen im Zusammenhang mit Gangs statt. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/San_Salvador)

Auch wenn es komisch klingt, fand ich San Salvador super spannend und einer der faszinierenden Städte. Die Stadt hat zwar eine extrem hohe Kriminalität und an jeder Ecke steht ein Sicherheitsmann mit Wache. In jedem Laden steht ein Sicherheitsmann. Ich habe es teilweise sogar erlebt, das in einem Laden mehr Sicherheitsleute wie Verkäufer waren. Aber die Stadt ist eine spannende Mischung aus Einkaufszentren, Business Towern, wie in westlichen Ländern und auf der anderen Seite ärmeren Gegenden. Und diese Gegensätze sind krass und man sieht auf der einen Seite extrem viele Luxusautos, aber auch viele Menschen in Armut. Ich gehe auch davon aus, das diese Gegensätze, die Ursache der Probleme und der deshalb notwendigen Sicherheitsleute sind.

Zwar wollte ich nicht lange in San Salvador verbringen, war aber einen Tag mit einem Schweizer gemeinsam unterwegs. Wir waren erst in einem westlichen Einkaufszentrum, wo alle Luxusmarken zu finden waren. Dort musste er noch einen Flug buchen. Anschließend sind wir in die Stadt gefahren, auf einen lokalen Markt. Im Bus hat uns ein Gitarrenspieler mit seinen Gesängen erfreut. Aber wenn man raus geschaut hat, hat man häufig Geschäfte gesehen, die wie Gefängnis ausgesehen haben. Auf dem Markt haben wir freundliche Menschen getroffen und uns auch nicht unsicher gefühlt. Aber vor dem Einbruch der Dunkelheit sind wir dann lieber wieder zurück ins Hostel.

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