Vulkan wir kommen (Maderas, Ometepe)

Nach unserer ersten Nacht auf der Insel hatten wir einen lokalen Besitzer von einer Travelagency kennengelernt, der uns unsere Rolle zu einem guten Preis angeboten hat und uns auch noch eine Fahrstunde mit den Rollen gegeben hat, was ich sehr beruhigend fand. Aber der Kollege war sehr geschäftstüchtig und hat uns auch gleich noch ein neues günstigeres Hostel vermittelt, seine Frau hat meine Kleidung gewaschen. Und er war ganz scharf darauf uns eine Tour auf den Vulkan zu verkaufen. Da er uns wieder einen guten Preis gemacht hat, haben wir das auch noch über ihn gebucht. Faszinierend war auch wie viele Sprachen er gesprochen hat und er hat auch extrem gutes Deutsch gesprochen. Und gefühlt haben wir ihn auch immer auf der kleinen Insel angetroffen, immer unterwegs um neue Touristen zu treffen…

Los gehen sollte es um 6:30 Uhr und vorher wollten wir uns bei einem Laden, den uns der Kollege von der Travelagency empfohlen hat, noch etwas zum frühstücken holen. Leider gab es zu der Zeit nur Kaffee. Aber auf so einer kleinen Insel geht alles über Kontakte unser Geschäftsmann hat uns dann kurz von wo anders ein Frühstück organisiert. Um 7 Uhr mit etwas Verspätung ging es dann mit unserem local Guide im Chicken Bus zum Vulkan und los ging die Wanderung auf den Vulkan.

Mit uns auf der Wanderung war noch ein Spanier, der im Sommer als Flugbegleiter arbeitet und im Winter, wo weniger Flugbegleiter benötigt werden, reist. Wäre fast ein Lebensmodell für mich 😉 .

Leider war das Wetter an dem Tag nicht das Beste und am Anfang der Wanderung hat es erstmal ordentlich geregnet. Ich hatte zum Glück ein zweites T-Shirt mitgenommen, sodass ich nach dem Regen mein T-Shirt, das trotz Regenjacke nass war, wechseln konnte. Die Wanderung war insgesamt nicht ohne und insbesondere am Schluss wo der Untergrund nur noch aus losen Geröll Bestand war relativ anstrengend. Auch sind immer wieder lose Steine nach unten gerollt und waren ein gefährliches Geschoss. Oben angekommen, konnten wir dann aufgrund des Nebels auch nicht viel sehen. Aber wir haben einen Vulkan erklommen!

Für die Mädels war die Wanderung etwas zu anstrengend und waren erstmal am nächsten Tag krank, sodass wir noch 2 extra Tage auf der Insel blieben…

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