Costa Rica und die Sicherheitslage

Abends in Costa Rica angekommen, musste ich nach über 2,5 Stunden bei der Passkontrolle (die Beamten an der Einreise waren total mit der Menge an Passagieren überfordert) am Flughafen erstmal den Bus suchen.

Chaos an der Passkontrolle am Flughafen

Alle Personen die ich gefragt haben, haben behauptet es gibt keinen, aber Dank LonelyPlant wusste ich, es gibt ihn und ich habe ihn auch gefunden. Zum Glück habe ich 2 deutsche Mädels getroffen, von denen die 1 in San Jóse lebt, sodass die Fahrt in das Zentrum ohne Probleme und kostengünstig verlief.

Mein Hostel in San Jòse war äußerst gut abgesichert (Videoüberwachung, jeder Person die in das Hostel will wird kontrolliert usw.) und es fällt auf, das genau wie in Nicaragua an jedem Geldautomat, Bank und größerem Geschäft ein Sicherheitsmann steht. Das krasse ist, das bei den Geldautomaten die Sicherheitsleute 24h am Tag vor Ort sind. Insgesamt habe ich mir aber bis jetzt auf meiner Reise noch nirgends wirklich unsicher gefühlt. Man hört auch von den anderen Backpackern wenig von Überfällen. Deshalb wundern mich auch die ganzen Sicherheitsleute, die vermutlich bei einem Überfall mit Ihrem kleinen Schlagstock auch nicht viel ausrichten können. Erinnert mich alles etwas an die sinnfreien Jobs in China.
Das einzige was schade ist, das es hier fast keine Nachtbusverbindungen gibt und auch dringend davon abgeraten wird. Aber auch nachts habe ich mich beim rumlaufen nie unwohl oder unsicher gefühlt.

Allgemein muss man sagen, das Costa Rica sehr touristisch ist und auch relativ viele noch Englisch sprechen. Man merkt insbesondere, das viele Amerikaner nach Costa Rica zum Urlaub machen fliegen. Man kann auch fast überall mit USD Dollar bezahlen. Hierdurch ist das Preisniveau, zu mindestens in den Touristenorten in denen ich war sehr hoch und ein Essen kosten ab ca. 5 Dollar und eine Übernachtung ab 10 Dollar im Dorm. Insbesondere sind die Touren extrem teuer und kosten häufig ab 30 Dollar pro Tag. Aber Costa Rica ist auch mit das teuerste Land in Zentralamerika.

Nach einem Tag Erholung in San Jóse und einer kurzen Stadterkundung, wobei es hier wirklich nicht sehenswertes außer einem Markt gibt, ging es für mich weiter nach La Fortuna, einem kleinen Touristenort. In dem Touristenort werden verschiedene Vulkan und Wasserfalltouren angeboten. Ich habe mich auch zu einer solchen Standardtouri Tour angemeldet und den aktivsten Vulkan in Zentralamerika angeschaut und einen Wasserfall. Nicht besonders spektakulär, aber auch nicht schlecht. Aber Bilder sagen ja mehr als 1000 Worte…

Am nächsten Tag ging es früh morgens um 5 Uhr weiter mit einem Bus zu einer Kreuzung von der ein Bus zur Grenze nach Nicaragua fahren soll. Und so war es auch und für mich ging es em Chicken Bus (alte amerikanische Schulbusse) über 4 Stunden lang zur Grenze. Die Chicken Busse sind unglaublich günstig und man kommt damit durch das ganze Land, wenn auch nicht immer schnell und bequem.

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