Was macht die Philippinen besonders?

Wenn man auf der Seite des Auswärtigem Amtes die Reisewarnung findet man unter anderem folgende nette Hinweise:

Kriminalität

(…) Vermeiden Sie, die Aufmerksamkeit durch öffentlich sichtbar getragene Wertgegenstände auf sich zu lenken. Führen Sie keine größeren Bargeldbeträge bei sich. Verriegeln Sie bei Fahrten mit Privat-Pkw oder Taxi in der Stadt die Türen und schließen Sie die Fenster. Nehmen Sie keine Nahrung und Getränke von Fremden an (Gefahr von K.O.-Tropfen), seien Sie in Gesellschaft bei Alkoholkonsum (Strandpartys) vorsichtig, da unvermittelt Gewalttätigkeit ausbrechen und es dabei auch zu Todesfällen kommen kann. (…)

Danach schluckt man erst mal und ist auf seinen Reisen auch deutlich vorsichtiger, als in anderen Ländern. Aber in Kombascha liest sich das ganze ähnlich:

Kriminalität

(…) Immer wieder gibt es in den touristischen Zentren gewaltsame, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit, auch bewaffnete Raubüberfälle sowie tätliche Angriffe gegen Ausländer. Es wird dringend geraten, keinen Widerstand zu leisten. Alleinreisenden wird zu besonderer Vorsicht geraten. In Phnom Penh, Siem Reap und Sihanoukville ist außerdem ein Anstieg der Diebstahlkriminalität zu beobachten. Insbesondere bei Fahrten mit Motorradtaxis und Tuk-Tuks ist erhöhte Wachsamkeit angezeigt, da häufig Taschen von vorbeifahrenden Motorradfahrern weggerissen werden, die Verletzungen der Bestohlenen dabei billigend in Kauf nehmen. (…)

Das klingt im ersten Moment alles ganz schlimm trotzdem bin ich zu beiden Ländern gereist. Und es hat sich gelohnt. Insbesondere auf den Philippinen wurde ich überrascht. Fast alle Bewohner können hier einigermaßen Englisch, sodass eine einfache Kommunikation möglich ist. Des Weiteren sind auch alle hilfsbereit und man wird in der Regel auch nicht so wie in Thailand an jeder Ecke abgezockt. Von der Freundlichkeit, wir wurden insbesondere auf unserer Wandunger durch die Reisenterassen mehrmals angesprochen, wie es uns geht, ob wir Hilfe brauchen, hat mich sehr überrascht. Auf der anderen Seite wurden wir erst heute wieder in unserer Unterkunft, darauf hingewiesen, dass wir wegen Diebstählen usw. aufpassen sollen.

Natürlich merkt man an vielen Stellen, dass die Entwicklung hier noch sehr weit zurückgeblieben ist. Das beste Beispiel ist, dass wir hier extreme Probleme haben nur etwas brauchbares Internet zu finden. Teilweise kann man im Wifi hier nicht einmal seine Mails herunterladen weil es langsam ist. Bewunderswert ist auf der anderen Seite das relativ gut ausgebaute Busnetz, über teilweise katastrophale Straßen. Viele Busse fahren hier 20 Mal täglich zwischen den Orten hin und her.

Was mir hier leider nicht so zusagt ist das Essen. In Thailand, China und vielen weiteren asiatischen Ländern gibt es tolle Gericht. Hier haben wir bis jetzt verschiedenste Dinge probiert, aber so richtig überzeugt hat mich noch nichts.

Als Fazit muss ich sagen, dass die Philippinen ein wunderschönes Land, mit einer extrem hilfsbereiten Bevölkerung ist. Auch wenn es manchmal aufgrund der Infrastruktur schwer zu bereisendes Land ist.

One Reply to “Was macht die Philippinen besonders?”

  1. […] kann. Hierdurch „verliert“ man viel Zeit auf der Straße, insbesondere da ich ein großer Freund von Nachtbussen bin. Auf der anderen Seite gibt es einem die Möglichkeit die Natur und das Leben der Menschen auf dem […]

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